Tipps zum Start

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Wer am Anfang steht, fragt sich natürlich immer, was brauche ich denn alles? Das ist allerdings gar keine so leichte Frage, denn natürlich hängt die Antwort viel vom Budget ab, welches man sich gesetzt hat. Logischerweise braucht man eine Kamera, das steht ausser Frage und welche ihr euch da zulegt, hängt ganz von euch ab. Ich kann nur zwei kleine Tipps geben. Erstens sollte man sich die Frage stellen, ob es wirklich immer gleich eine teure Spiegelreflexkamera braucht, oder ob es nicht doch vielleicht erst einmal eine Bridgekamera oder sogar eine Kompakte tut. Zweitens solltet ihr vor dem Kauf mal verschiedene Zeitungen und das Internet durchforsten. Hier findet ihr eine Vielzahl von Tests und Ranglisten, die euch bei eurer Entscheidung helfen können.

Hat man sich dann für eine Kamera entschieden und ist es dann eine Spiegelreflexkamera, steht man vor dem nächsten Problem: Welches Objektiv soll ich wählen? In vielen Foren und auf vielen Internetseiten wird immer empfohlen, die Kamera nicht in sogenannten Kits zu kaufen, bei denen zum Kamerabody auch gleich noch ein Objektiv dabei ist. Hiervon raten die meisten ab, denn aus Kostengründen wird hier vom Hersteller immer gespart und nicht gerade das Beste beigelegt. Man solle lieber 200 Stutz für die Kamera weniger ausgeben und das Geld dafür in ein gutes Objektiv investieren. Das stimmt schon und prinzipiell bin ich auch dieser Meinung. Wenn aber nun das Budget gerade zum Anfang schon recht angespannt ist und man eben knapp kalkulieren muss, bin ich allerdings auch der Meinung, dass man dann durchaus auch zum Kitobjektiv greifen kann. Gerade in der Einsteigerklasse sind die Unterschiede zwischen Kamera mit und ohne Objektiv nicht gerade überwältigend. (für die EOS 1000D aktuell z.B. 40€ und bei der EOS 550D 60€ Unterschied zwischen günstigstem Kamerabody- und Kit-Angebot). Für das Geld bekommt man nun wirklich kein gutes Objektiv und für die ersten Schritte in die digitale Fotografie sind die Kitobjektive dann schon ok.

Das ist dann eigentlich schon alles, was man unbedingt braucht und damit könnt ihr dann auch schon loslegen. Alles Weitere sind nur Tipps von mir, mit denen ich ganz gut gefahren bin. Ich würde zur Kamera und dem Objektiv noch zu einem zweiten Akku (wie bei den Tipps zur Ausrüstung schon erwähnt ruhig auch und ein günstiges Nonameprodukt) und je nachdem wie teuer euer Objektiv ist, einen UV-Filter als Objektivschutz kaufen. Das ist dann aber meiner Meinung nach schon Zusatz und kann bei knappem Budget auch weggelassen werden.

Irgendwann im Laufe der Zeit wird dann sicherlich ein ordentliches Stativ, ein Blitz oder eine Kameratasche hinzukommen. Wann dies der Fall sein wird, hängt natürlich stark von euch ab und ergibt sich dann mit der Zeit, wenn ihr immer öfter in Situationen kommt, in denen ihr das jeweilige Zubehör vermisst.

Allgemein lässt sich sagen, dass eine Fotoausrüstung nie komplett ist. Es kann immer wieder ein Filter mehr sein oder ein anderes Objektiv oder irgendwann auch mal ne bessere Kamera und und und. Hier ist ausnahmsweise mal nicht der Himmel die Grenze, sondern eure finanzielle Situation. Aber die verbessert sich ja vielleicht, wenn ihr mit eurem Hobby irgendwann auch mal den einen oder anderen Auftrag von Freunden oder Bekannten erhaltet, weil ihr so gute Fotos macht.

Für die, die es interessiert. Ich habe mit einer Canon EOS 450D und dem Kitobjektiv EFS 18-55mm angefangen und habe mit dieser Startausrüstung eine Zeit lang fotografiert. Im Laufe der Zeit kam immer wieder neues Zubehör dazu und in der Zwischenzeit habe ich doch schon einiges, wenn auch im Vergleich zu anderen Fotografen sicherlich noch sehr wenig. Was alles genau zu meiner Ausrüstung gehört, könnt ihr im Übrigen unter „Über mich“ sehen.

© 2013 Tobias Stiebeiner

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